Artikel vom 03.08.2019

TSV Nordmark Satrup - SV Todesfelde

Satrup scheitert an Todesfelde
 
Satrups Jannik Sellmer (rechts) behauptet den Ball gegen den Todesfelder Luca Reimers.Marcus Dewanger
 
SATRUP Fußball-Landesligist TSV Nordmark Satrup hat die Überraschung nicht geschafft. Im Viertelfinale des SHFV-Lotto-Pokals verloren die Angeliter gegen Oberligist SV Todesfelde auch in der Höhe verdient mit 1:5 (0:1). Über die gesamte Spielzeit wurde der Klassenunterschied deutlich, weil die Gäste den Angeliter spielerisch, technisch und auch von der Körpersprache überlegen waren.

„Mir war schon bewusst, dass die Todesfelder mit einer anderen Einstellung in die Partie gehen würden, als gegen Dersau, als sie erst im Elfmeterschießen gewonnen haben“, sagte TSV-Coach Bernd Hansen. Und er sollte – aus Sicht der Hausherren leider – recht behalten. Allerdings gingen die Gäste mit ihren Möglichkeiten zunächst eher fahrlässig um und scheiterten ein ums andere Mal an Satrups gutem Torhüter Jan Mathiesen.

Aber in der 40. Minute war er machtlos, als seine Vorderleute nach einem Einwurf des SVT zu schläfrig waren, Gäste-Torjäger Morten Liebert das Leder an die Latte nagelte, und Henrik Sirmais den Abpraller versenkte. Eine Minute zuvor hatte Sebastian Clausen die Großchance für die Gastgeber zur Führung, aber er zielte freistehend zu hoch.

Der zweite Abschnitt hätte nicht unglücklicher für das Hansen-Team laufen können. Nach einem eigenen Einwurf, den die Gäste abfingen und schnell nach vorne spielten, war die TSV-Abwehr unsortiert. Cedric Szymczak hatte keine Mühe, den Querpass in die Mitte zu verwerten (48.). Mit einem Doppelschlag von Rafael Krause (65.) und Peter Lennard Koth (68.) machte die Mannschaft von Sven Tramm frühzeitig den Halbfinal-Einzug perfekt.

Luca Petersen gelang zwar nach Zuspiel von Mats Petersen der Ehrentreffer (83.), aber Luca Reimers stellte nach einer Ecke per Kopfball den alten Torabstand wieder her. Anerkennend stellte Hansen fest: „Todesfelde hat verdient gewonnen, weil wir auch zu ängstlich agiert haben. Das war eine gute Erfahrung für mein Team, aber viel wichtiger wird es für uns, am kommenden Wochenende im ersten Punktspiel zu punkten.“ wsi TSV Nordmark Satrup: Mathiesen - Reimer, Fritz (55. Luca Petersen), Peters, Wintschel (55. Goos) - Andresen, Clausen - Sellmer, Lasse Petersen, Mats Petersen - Dikun (68. Böhm). SV Todesfelde: Landvoigt - Reimers, Koth, Gelbrecht, Petzold - Stehnck, Sirmais (82. Benner) - Bento, Studt (60. Krause), Szymczak - Liebert (65. Klimmek). Tore: 0:1 Sirmais (39.), 0:2 Szymczak (48.), 0:3 Krause (65.), 0:4 Koth (69.), 1:4 Luca Petersen (83.), 1:5 Reimers (89.). Schiedsrichter: Reichardt (Bad Schwartau). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Mathiesen, Lasse Petersen/Koth, Liebert.