Vereinssatzung TSV Nordmark Satrup von 1921 e.V.

§ 1
Name, Sitz und Zweck

1. Der 1921 in Satrup gegründete Verein führt den Namen „Turn und Sportverein Nordmark von 1921 e.V.” Der Verein hat seinen Sitz in Satrup. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schleswig eingetragen.

2. Der Verein ist Mitglied des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. und der zuständigen Lan-desfachverbände im Landessportverband Schles-wig-Holstein e.V. und wird diese Mitgliedschaft bei-behalten.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützig-keitsverordnung von 24.12.1953, und zwar insbe-sondere durch die Pflege und Förderung des Ama-teursports. Etwaige Gewinne dürfen nur für die sat-zungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch ver-hältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 2
Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu rich-ten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der ge-setzlichen Vertreter erforderlich. Die Aufnahme er-folgt durch den Vorstand.

§ 3
Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Frist von 7 Tagen zulässig.

3. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a) wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen
b) wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung
c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Inte-ressen des Vereins oder groben unsportlichen Ver-haltens
d) wegen unehrenhaften Handlungen

Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibe-brief zuzustellen.

§ 4
Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) der Verwaltungsausschuss
d) die Vereinsjugend

§ 5
Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederver-sammlung.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahres-hauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist in-nerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechen-der Tagesordnung einzuberufen wenn es

a) der Vorstand beschließt oder
b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schrift-lich beim Vorsitzenden beantragt hat.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht in Form einer Veröffentlichung in der Satruper Rundschau oder einer anderen Flensburger Zeitung. Zwischen dem Tage der Veröffentlichung der Einberufung (Einla-dung) und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. In den Ver-einsaushängekästen soll auf die Mitgliederver-sammlung jeweils besonders hingewiesen werden.

5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederver-sammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des Vorsandes
b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
c) Entlastung des Vorstandes
d) Wahlen, soweit dies erforderlich ist
e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
f) Festsetzung der Mitgliederbeiträge und außer-ordentlichen Beiträge

6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsit-zenden bzw. des Versammlungsleiters den Aus-schlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimm-berechtigten Mitglieder beschlossen werden.

8. Anträge können gestellt werden:

a) von den Mitgliedern
b) vom Vorstand
c) vom Verwaltungsausschuss
d) von der Vereinsjugend

9. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung ver-zeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge min-destens 8 Tage vor der Versammlung bei dem Vor-sitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederver-sammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dring-lichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Versammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglie-der beschließt dass der Antrag als Dringlichkeitsan-trag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

10. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn min-destens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.

11. Die Mitgliederversammlung kann eine Person, die sich um den Verein oder um die Förderung des Sports allgemein besonders verdient gemacht hat, zum Ehrenmitglied ernennen. Ebenso kann die Ver-sammlung einen ehemaligen Vereinsvorsitzenden, der vom Vorstand vorgeschlagen werden muss, zum Ehrenvorsitzenden wählen.

§ 6
Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr.

2. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung, den Abteilungsver-sammlungen und der Jugendversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

3. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt wer-den.

4. Gewählt werden können alle volljährigen und voll ge-schäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

§ 7
Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, den ersten stellvertretenden Vorsitzenden, dem zwei-ten stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeis-ter, dem stellvertretenden Schatzmeister, dem Ju-gendwart, dem Schriftwart und dem stellvertretenden Schriftwart. Er führt die Geschäfte des Vereins.

2. Im Vorstand sind im Sinne des § 26 BGB der 1. Vor-sitzende, der stellvertretende 1. Vorsitzende und der Schatzmeister gemeinsam vertretungsberechtigt.

3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder ge-meinsam vertreten. Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem Vorsitzenden geleitet. Der Vorstand tritt zusammen, wenn das Vereinsinteresse dies erfor-dert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig. wenn mindestens drei Vorstands-mitglieder anwesend sind. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

4. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:

a) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederver-sammlung und die Behandlung von Anregungen des Verwaltungsausschusses
b) die Bewilligung von Ausgaben
c) Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von Mitglie-dern

5. Der Vorstand ist außerdem für die Erledigung von Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen.

6. Der Vorsitzende, die stellvertretenden Vorsitzenden, die Ehrenvorsitzenden, der Schatzmeister, der stell-vertretende Schatzmeister, der Jugendwart und der Schriftwart haben das Recht, an allen Sitzungen des Vorstandes und des Verwaltungsausschusses bera-tend teilzunehmen.

§ 8
Verwaltungsausschuss

1. Dem Verwaltungsausschuss gehören an:

a) der Vorstand
b) die Spartenleiter
c) die Jugendwarte
d) 2 Beisitzer
e) Pressewart
f) stellvertretende Pressewart

2. Der Verwaltungsausschuss tagt:

a) wenn der Vorstand es beschließt
b) wenn ein Viertel der Verwaltungsausschussmitglie-der dies beschließt
c) mindestens einmal im Vierteljahr

3. Der Verwaltungsausschuss hat die Aufgabe, den Vor-stand in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für alle Abteilungen des Vereins zu beraten. Die Willensbil-dung geschieht durch Beschlüsse der Versammlung des Verwaltungsausschusses. Die Bestimmungen des § 5 Abs.7 gelten entsprechend für den Verwaltungsaus-schuss.

4. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, die nicht Vorstandsmitglieder sind, werden jedes Jahr vor der Mitgliederversammlung innerhalb der jeweiligen Sparten in Gegenwart eines Vorstandmitgliedes gewählt.

§ 9
Ausschüsse

1. Der Vorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Ver-einsaufgaben die Bildung von Sparten vorschlagen.

2. Die Sparten bestehen aus mindestens fünf Mitgliedern. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Ausschussmitglieder wählen einen Vorsitzenden. Der Vorsitzende beruft bei Bedarf die Ausschusssitzun-gen ein und leitet diese.

§ 10
Sparten

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Sparten oder werden im Bedarfsfalle durch den Be-schluss des Vorstandes gegründet.

2. Die Sparten werden durch den Spartenleiter, seinen Stellvertreter und durch solche Mitglieder, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet. Die Versamm-lungen werden nach Bedarf einberufen.

3. Die Spartenleiter und deren Stellvertreter werden von der Mitgliedsversammlung bestätigt. Die Spartenleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung ver-pflichtet.

4. Der Jugendwart wird auf der Jugendhauptversammlung gewählt und in der Mitgliederversammlung bestätigt. Der Leiter der Fußballabteilung wird ausschließlich von den Mitgliedern dieser Abteilung gewählt.

§ 11
Vereinsjugend

1. Die Jugendgemeinschaft innerhalb des Vereins gestaltet unter Berücksichtigung des Grundkonzeptes des Ge-samtvereins ein Jugendleben nach eigener Ordnung.

- Die Mitglieder des Jugendvorstandes werden aus den Reihen der Jugendlichen und der im Jugendbe-reich tätigen Mitarbeiter gewählt.

- Der Jugendwart ist Mitglied des Vorstandes.

§ 12
Ehrengericht

Das Ehrengericht besteht aus 5 bewährten Vereinsmitglie-dern, die das 40. Lebensjahr überschritten haben. Er wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt.

§ 13
Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vor-standes, des Mitarbeiterkreises, der Abteilungen sowie der Ausschüsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Proto-kollführer zu unterzeichnen ist.

§ 14
Amtsperiode

Die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer wer-den auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.

§ 15
Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassen-prüfer geprüft. Ein Kassenprüfer darf nicht Mitglied des Vorstandes sein. Die Kassenprüfer erstatten der Mitglieder-versammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Ent-lastung des Vorstandes.

§ 16
Beiträge

1. Der monatliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden jährlich von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

2. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins.

§ 17
Maßregelungen

Gegen Mitglieder, die gegen Satzungen oder Anordnungen des Vorstandes oder der Abteilungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung durch das Ehrengericht folgende Maßnahmen verhängt werden:

a) Verweis
b) Angemessene Geldstrafe
c) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbe-trieb und den Veranstaltungen des Vereins
d) Ausschluss aus dem Verein

Der Bescheid über die Maßregelungen ist mit Einschreibe-brief zuzustellen.

§ 18
Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außeror-dentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt, „Auflösung des Vereins” stehen.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen wenn es

a) der Vorstand einschließlich des Mitarbeiterkreises mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat
oder

b) von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins schriftlich gefordert wird.

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vier-teln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall eines bisheri-gen Zwecks fallt sein Vermögen an das Amt Satrup in Satrup mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermö-gen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

Mit dem Inkrafttreten der vorliegenden Satzung tritt die bis-herige außer Kraft.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederver-sammlung genehmigt.

Satrup, 21.03.1997
Amtsgericht Schleswig – Vereinsregister Nr.: 0060-

Ehrenordnung

als Anhang zur Satzung des TSV Nordmark Satrup

1. Personen. die sich um den Aufbau, Fortführung. Förde-rung des Vereins durch ihren persönlichen Einsatz be-sondere Verdienste erworben haben, können zum Eh-renmitglied ernannt werden. Der Vorstand / Verwal-tungsausschuss können begründete Vorschläge ein-bringen.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied trifft der Vorstand und
Verwaltungsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.

2. Mitglieder, die das Amt des Vorsitzenden mit außerge-wöhnlich hohem Engagement zum Wohle des Vereins ausgeübt haben, können beim Ausscheiden aus diesem Amt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Diese Ehrung er-folgt auf Lebenszeit. Der Ehrenvorsitzende hat das Recht, an den Sitzungen (ohne Stimmrecht) des Vor-standes/Verwaltungsausschusses teilzunehmen.

3. Für anerkennenswerte Leistungen im/für den Verein kann der Vorstand Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold an seine Mitglieder verleihen.

- bronzene Ehrennadel erhalten Mitglieder nach 10 Jahren ordentlicher Mitgliedschaft
- silberne Ehrennadel erhalten Mitglieder nach 25 Jahren ordentlicher Mitgliedschaft
- goldene Ehrennadel erhalten Mitglieder nach 40 Jahren ordentlicher Mitgliedschaft
4. Mitglieder (Beitragszahler, die keiner Sparte aktiv wa-ren/sind und auch keine anerkennenswerte Leistungen im/für den Verein während ihrer Zugehörigkeit erbrin-gen). erhalten eine Treueurkunde für über 20, 30. 40. 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein.

5. Der Vorstand und der Verwaltungsausschuss kann auf Vorschlag des Spartenleiters besonders verdiente akti-ve Sportler/innen, die in ihrer Sparte den Verein mit au-ßergewöhnlichen Leistungen nach außen hin vertreten haben, mit einem Bestpreis auszuzeichnen. Hier ist ein strenger Maßstab anzulegen. Der Vorschlag muss schriftlich eingereicht werden.

Diese Ehrenordnung tritt ab 01. Januar 1998 in Kraft. Die bisherige Ehrenordnung tritt außer Kraft.

Satrup. 04.02.1998