TSV Nordmark Satrup - Husumer SV
01.09.2018

TSV Nordmark Satrup – Husumer SV 1:3 (1:1) Im Topspiel der Fußball-Landesliga wurde die Husumer SV ihrer Favoritenrolle gerecht, gewann beim bis dato punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup verdient mit 3:1 (1:1). Husums Coach Torsten Böker befand: „Der Sieg ist gerecht, aber wir können durchaus besser spielen.“

Die Gastgeber begannen schwungvoll und setzten die gegnerische Abwehr unter Druck. Schon in der 4. Minute hatte Satrups Torjäger Ken Dikun die Großchance zur Führung, scheiterte aber an Gäste-Keeper Chris Bielinski. Nur vier Minuten später war Dikun zu eigensinnig. Anstatt zu den besser postierten Clemens Nielsen oder Danny Goos abzuspielen, schloss er selbst ab, aber der starke Bielinski klärte zur Ecke. Die führte dann zur 1:0-Führung der Angeliter, weil Dikun frei stand und traf (8. Minute).

Damit war das Offensivpotenzial der Hausherren erschöpft, wie auch Trainer Detlev Hinrichs feststellte: „Wir haben zwar gut angefangen, standen dann jedoch zu tief und waren nicht aggressiv genug.“ Für die stärker werdenden Nordfriesen hatte der bewegliche Kevin Knitel in der 13. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, aber TSV-Torhüter Jan Mathiesen klärte reaktionsschnell. Trotz der Feldüberlegenheit der Gäste dauerte es bis zur 39. Minute, ehe sie ausglichen. Timo Andresen brachte HSV-Kapitän Fabian Arndt im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bosse Wullenweber sicher.

Nach dem Wechsel war von der Spielfreude der Platzherren dahin. Aus dem Mittelfeld kamen keine Impulse mehr, Angreifer Ken Dikun hing in der Luft. Anders die Husumer, die nicht brillierten, aber den Gegner nun voll im Griff hatten. Angetrieben von „Sechser“ Finn Christiansen belagerten sie die TSV-Hälfte. Der kurz zuvor eingewechselte Niklas Ludwig tanzte auf der Torauslinie zwei Satruper aus, passte in die Mitte und Knitel hatte keine Mühe, zum 1:2 einzuschieben (57.). Wenig später spitzelte Dikun das Leder am Tor vorbeivorbei. Nach der völlig überzogenen zweiten Gelben Karte für Andresen, der mit Marco Nagel zusammengeprallt war (66.), war das Spiel vorzeitig entschieden, denn die dezimierten Gastgeber kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Das 1:3 von Luca Steen (69.) war folgerichtig. Marvin Matthiesen per Kopfball (82.) und Witthohn freistehend (87.) hätten die Führung noch ausbauen können. Böker: „Zwar haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, aber dann hatten wir die Kontrolle.“ Hinrichs: „Das Spiel hat heute gezeigt, dass einige Spieler noch Luft nach oben haben.“
Aufstellung: J.Mathiesen – Reimer, jacobsen, Peters, Fritz – Andresen, Lasse Petersen(77. Ottsen), Sellmer(66. Luca Petersen), Goos – Nielsen (62. Böhm), Dikun