Der Verein


Historie Verein

Nach dem 1. Weltkrieg zeigte sich bald, daß auch an Satrup die Ideen des “Turnvaters” Jahn nicht spurlos vorbeigegangen waren, Im April des Frühjahres 1921 fanden sich einige junge Männer, die zumeist in der Schulzeit ihre Zuneigung zum Sport entdeckt hatten, auf dem Satruper Schulhof ein, um unter Anleitung des Lehrers Nielsen Leibesübungen zu betreiben. Schon bald wurde auf einer Gründungsversammlung beschlossen, den Turn – und Spielverein Satrup ins Leben zu rufen. Zum ersten Vorstand von 1921 gehörten folgende Sportler:

1. Vorsitzender – Andreas Johannsen, 1 Schriftführer – Karl Schmidt,
1 Kassierer – Jürgen Molzen, 1. Spielleiter – Willi Feitner

Zunächst wurden besonders das Schlagball- und das Faustballspiel gepflegt; hinzu kamen im Winter Turnübungen im damaligen Satruper Bahnhofshotel (heute “Satrup Krog”). Schon bald bekundete die holde Weiblichkeit auch ihr Interesse: engagierte junge Mädchen gründeten eine Tambourinriege, Nachdem Lehrer Nielsen 1923 nach Großsolt versetzt worden war, übernahm der Lehrer Karl Drenckhahn, später auch Schulleiter in Satrup, die Führung des Vereins.

In den ersten Jahren war die Leichtathletik besonders beliebt, immer mehr Mitglieder wollten an den Übungsabenden teilnehmen. So zeigte sich schon 1923, daß der Schulhof für den großen Andrang zu klein geworden war, man brauchte mehr Platz. Durch die großzügige Bereitstellung ihrer Weidekoppeln für den Sport ermöglichten die Herren Ernst Matzen und Carl Redlefsen weiterhin ein fröhliches und engagiertes Sporttreiben. So gab es z. B, in dieser Zeit in Satrup einen Weitspringer, Erich Brandt mit Namen, der schon damals die 6m-Marke übersprang. Eine außergewöhnliche Leistung Bereits 1923 war der Verein auf 102 Mitglieder angewachsen.

Es konnte nicht ausbleiben, daß man sich mit anderen jungen Vereinen auf Sportfesten messen wollte. Zu ihnen gehörten u. a, Union, MTV und Achter de Möhl aus Flensburg, der TSV Kappeln, TSV Husby, TSV Ausacker, TSV Großsolt, TSV Hürup und der MTV Gelting, Mit dem Fahrrad wurden diese z. T. sehr weit entfernt stattfindenden Sportfeste besucht. Im Bahnhofshotel Satrup, dem Vereinslokal, fand in jedem Winter bis zum Tode des Oberturnwartes Willi Feitner (1936) ein Schauturnen statt, das von vielen begeisterten Zuschauern besucht wurde.

Aus dieser Zeit sind uns die Namen folgender Sportfreunde in Erinnerung geblieben:

Willi Feitner, Peter Dittmer, Karl und Otto Schmidt, Julius Paulsen, Hans Hansen, Johs, Stückler, Heini und Karl Nicolai, Karl Thomsen, Heinrich und Hermann Lassen, Emil, Willi und Hans Hartwigsen, Andreas und Karsten Johannsen, Johs. Hinrichsen, Rudolf Tramsen und die Gebrüder Jochimsen.

Auch die Damen waren damals im Sportverein recht zahlreich vertreten, unter ihnen Martha Ottsen, Dolly Lassen, Helga und Marie Jochimsen, Erna Pissareck, Frieda und Jenni Persson sowie Gerda Franzen.

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte es dann allerdings mit sich, daß das Vereinsleben immer ruhiger wurde und schließlich zum Erliegen kam (1933 – 1945).

Kaum war der 2. Weltkrieg endlich vorbei, da gab es erste Bestrebungen, u. a. durch den damaligen Bürgerverein, wieder ein geregeltes Sporttreiben im TSV Satrup zu organisieren.
Doch blieb es dem im Jahre 1931 in Satrup gegründeten Fußballclub “Nordmark” vorbehalten, die ersten sportlichen Akzente nach dem schrecklichen Krieg zu setzen. Dieser FC “Nordmark” Satrup von 1931 bestand ursprünglich nur aus Betriebsangehörigen der Firma Redlefsen, wie zum Beispiel Hermann Köster. Sportskamerad Köster war 1930 von Kiel nach Satrup gezogen um bei der Firma Redlefsen zu arbeiten. Seine fußballerische Treue galt von nun an dem TSV, dem er bis 1956 aktiv treu blieb. Seine Ehefrau Gretchen Köster, geb. Duus, war ebenfalls im Verein sportlich aktiv. Frau Köster turnte von 1930 bis 39 im damaligen Damenturnverein.

Selbstverständlich spielte auch ein Sohn der Eheleute Köster später im TSV Nordmark Satrup. Uwe Köster durchlief dort zunächst alle Jugendmannschaften uns spielte später in der 1. Herrenmannschaft. Er brachte es wärend dieser Zeit sogar zu Berufungen zu Lehrgängen nach Malente und war mehrfach in der Schleswig-Holsteinischen Landesauswahl im Einsatz.

In den ersten Spielen gab es u. a. gegen Rasensport Schleswig mit 0 : 20 und 0 : 15 gleich deftige Niederlagen. Das wurde erst besser, als später auch andere Fußballbegeisterte im FC aufgenommen wurden. Zu diesen ersten Satruper Fußballern gehörten u. a. Stücks, Jürgensen, Garz, Sachau, Kurth, Heesch, Andresen, Metzger, Saleik und die Gebrüder Soltau. Später kamen noch die Sportler Ackermann, Christiansen, Ebsen, Madsen, Persson und Tietje dazu. Der erste Vorsitzende des FC zu der Zeit hieß Otto Klingohr.

Schon im Oktober 1945 fand ein Freundschaftsspiel gegen die erste Mannschaft von Flensburg 08 statt. Um das Spiel in der Stadt austragen zu können, bedurfte es eines Verkehrsmittels, mit dem die Spieler und evtl. Schlachtenbummler dorthin transportiert werden konnten. Ein äußerst schwieriges Unterfangen! Solche fahrbaren Untersätze waren sehr, sehr rar. Man verpflichtete also das Pferde-Fuhrunternehmen Thurow, fuhr um 10.00 Uhr vormittags hier ab und kam auch tatsächlich rechtzeitig in Flensburg an. Dort spielte man um 1400 Uhr auf dem Eckener Platz vor über 1000 Zuschauern. Es konnte ein beachtliches 6:6 erkämpft und erspielt werden. Man kann sich wohl gut vorstellen, daß die Freude über das überraschend gute Ergebnis bei den Satrupern besonders groß war und der Tag noch lang wurde.

Es sollte nicht bei dieser einen Begegnung bleiben. Doch Personen-Verkehr war zur damaligen Zeit offiziell nicht erlaubt und daher äußerst schwierig. So mußte man einen Ausweg finden, Mit Lkw ( auch Kipper ) versuchte man, auf Schleichwegen die jeweiligen Spielorte zu erreichen. E~ wurden für den Transport der zahlreichen Schlachtenbummler sogar Fernlastzüge mit 3-Achs-Anhängern eingesetzt. So mancher Gesetzeshüter mag wohl ein Auge zugedrückt haben. Ansonsten mußte der Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad ( soweit eines vorhanden )
zurückgelegt werden.

Beide Vereine, der TSV Satrup von 1921 und der FC “Nordmark” von 1931, wollten der Bevölkerung Satrups und der Umgebung ein möglichst breites Spektrum im Sportbereich anbieten. Was lag nach dem 2. Weltkrieg näher, als daß sich beide Vereine zusammenschlossen? Auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 4. Februar 1948 entschieden sich die Mitglieder und die Vorstände beider Vereine für eine Zusammenlegung: es entstand der T S V NORDMARK SATRUP VON 1921 EV.

Der erste Vorstand des neuen Vereins setzte sich folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender – Hans Redlefsen, 2. Vors. – Rudolf Tramsen, 1. Schriftführer – Alfred
Blankenburg, 2. Schriftführer – Jürgen Molzen, 1. Kassierer – Heinz Brandenburg, 2. Kassier – Johannes Stückler, Sportwart – Johs. Molzen, Jugendsportwart – Gerhard Schlüter.

Obwohl die äußeren Voraussetzungen für das Sporttreiben mangelhaft waren – holpriger
Sportplatz mit starkem Gefälle nach Norden, keine Turnhalle – ‚ wirkte sich der Zusammenschluß auf alle Vereinssparten positiv aus. Besonders erwähnenswert erscheinen die Sportfeste und Turniere unter der Leitung des Studienrats am damaligen Satruper “Baracken-Gymnasium” Herbert Bomsdorf.

Ein großer Tag in der Geschichte des TSV Nordmark Satrup war der 26. Juni 1955. An diesem Tag konnte endlich eine bessere Sportanlage mit Schwimmbad von dem damaligen Ministerpräsidenten Schleswig – Holsteins Kay Uwe von Hassel eröffnet werden. Sie erhielt auf allgemeinen Wunsch des Vorstandes und der Mitgliedschaft des Vereins den Namen des so früh verstorbenen Sportkameraden Knud Redlefsen. Nur durch den unermüdlichen Einsatz junger und älterer Mitglieder mit Schaufel und Spaten, angeführt vom damaligen Ersten Vorsitzenden Hans Redlefsen, konnte die Sportstätte termingerecht vollendet werden. Auch hier zeigte sich die besondere Förderung des Vereins durch die Familie Redlefsen und die gleichnamige Firma, die sich wie ein roter Faden durch die Vereinsgeschichte von den ersten Anfangen bis heute zieht.

Die neue Sportanlage mit dem Namen “Knud – Redlefsen – Stadion” gab dem Verein einen gehörigen Aufschwung. Die Satruper Sportler glänzten bei Sportveranstaltungen aller Art, Ein hauptamtlicher Sportlehrer konnte verpflichtet werden: der ehemalige Meister im Diskuswerfen Lampert, der spätere Staatstrainer von Bolivien. Einige hervorragende Leistungen in der LEICHTATHLETIK seien beispielhaft hier aufgezeigt: Harro Streese wurde Kreismeister im 3000m-Lauf und schlug dabei sicher den Landesmeister; bei den Meeres Schwimmmeisterschaften in Eckernförde holten die Brüder Hans-Wulf und Fritz Pöhlmann die beiden ersten Platze; Sieger beim Wettkampf gemischter Staffeln wurde die Satruper Staffel mit den Brüdern Heinz-Wilhelm und Dieter Hansen. – Aus den 70er Jahren sei nur noch der Landesjugendmeister im 100m- und 200m-Lauf Johannes Ross erwähnt, der später noch viele großartige Erfolge als Mitglied im großen Flensburger Turnerbund (FTB) erzielte.

Ein weiterer entscheidender Schritt zur Fortentwicklung des Vereins wurde mit der Errichtung der Turnhallen an der heutigen Grund- und Hauptschule (Regenbogen – Schule) bzw. am Gymnasium getan. Alle Sparten des Vereins konnten nun zunächst im Sommer und Winter geregelte Übungsstunden betreiben.

Jetzt konnte man frohen Mutes auf das 50jährige Jubiläum zusteuern. Anläßlich dieser Feier veranstaltete der TSV Nordmark Satrup von 1921 e. V. in der Zeit vom 31. Mai bis zum 6. Juni 1971 eine große Festwoche. Sie wurde mit einem Jugend-Fußballturnier begonnen; es gab einen Festkommers durch die Gemeinde Satrup; viele Reden wurden gehalten, unter ihnen auch eine von dem damaligen Vorsitzenden des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) und späteren Präsidenten des Deutschen Sport-Bundes ( DSB ) Hans Hansen; immer wieder wurde dabei herausgestellt, daß ein Sportverein auf dem Lande sehr viel zur Gemeinschaft und zur Gesunderhaltung der Bevölkerung beiträgt. Die meisten Sparten des TSV Nordmark fanden Gelegenheit, mit ihren Vorführungen in Halle, Schwimmbad oder auf dem Stadion zum Gelingen der Festveranstaltungen beizutragen.

So kam es im Rahmen der Festwoche zu einer ersten VOLKSWANDER-Veranstaltung . Sie war ein so großer Erfolg, daß der veranstaltende Verein nach wenigen Jahren, seit 1975, jährlich einen Volksmarsch in Abstimmung mit dem DVV (Deutscher Volkssport-Verband) organisiert hat; seit 1983 gehören auch die RADWANDERER dazu; an diesen Veranstaltungen nahmen und nehmen heute noch ca. 1000 Sportler und Sportlerinnen teil; sie sind immer wieder ein großer Erfolg, gelten sie doch als sehr gut organisiert und führen sie auch stets durch die herrliche Landschaft Mittelangeins.

Bei diesem Jubiläum hatte ebenso die FAUSTBALL-Abteilung im Stadion Gelegenheit, sich den vielen Zuschauern mit einem Pokalturnier vorzustellen, das sie in den nächsten Jahren mit sehr großem Erfolg wiederholte. Auch heute noch spielen die Faustballer, deren Organisator seit Jahren K. D, Schwarz ist, erfolgreich um Punkte in der Bezirksliga.

Anläßlich dieser 50-Jahr-Feier traten auch die Fußball-Damen zum ersten Male in das Licht der Öffentlichkeit. Nachdem sie bereits in der Vorbereitung mehrere Freundschaftsspiele siegreich überstanden hatten, fegten die Satruperinnen die bedauernswerte Damen- Mannschaft des TSV Husby in dieser Festwoche mit 9:0 vom Platz. Zu den Satruper Fußballerinnen gehörten damals Bärbel Bölkow, Antje Hagen, Traute Ketelsen, Christa Kieselbach, Karin Lassen, Carmen Manen, Waltraut Meyer, Edeltraut Möller, Inge Mohr, Christa Müller, Ruth Muesfeldt, Annegret Nissen, Christa Schablowsky, Elke Schleiff und Gisela Schöning. Erfolgstrainer und Betreuer war von Anfang an Heinrich “Heine” Hansen; zu seinen Nachfolgern gehörten später der leider so früh verstorbene Konrad “Konny” Schmidt und Günter Hansen, einer von Heines Söhnen.

Eine Begegnung besonderer Art war in den 70er Jahren ein Freundschaftsspiel gegen die Satruper Unternehmer im Rahmen einer Festwoche. Durch eine denkwürdige Leistung des Schiedsrichters Heine Hansen und nach mehreren bemerkenswerten Einlagen beider Mannschaften- z. B. wurde der Torwart der Unternehmermannschafi zeitweilig außer Gefecht gesetzt und an den Pfosten gebunden – kam es zu einem für alle Beteiligten äußerst glücklichen Unentschieden. Das mußte natürlich gefeiert werden. Im großen Festzeit wurden nach dem Spiel auf Drängen der Unternehmer sogar die Trikots getauscht. Zur Überraschung der Herren Mannschaft waren die Damen in weiser Voraussicht aber sehr gut darauf vorbereitet: sie hatten sich Badeanzüge bzw. Bikinis untergezogen. Welch ein Gelächter auf allen Seiten!
Nach einem längeren Tief in den späten 80er und frühen 90er Jahren gibt es heute wieder drei engagierte Damenfußball – Mannschaften, die erfolgreich an Punktspielrunden teilnehmen.

In den 70er Jahren nahmen nicht nur die Balisportarten auf dem Großfeld, sondern vor allem auch die Hallensportarten einen großen Aufschwung. So rief der Lehrer Voß (Gymnasium) bereits Ende der 60er Jahre eine VOLLEYBALL-Gruppe ins Leben; daraus entstand eine Mannschaft, die heute noch in veränderter Zusammensetzung an Punktspielen teilnimmt; einem anderen Teil dieser Gruppe dient das Spiel der Gesunderhaltung und der Pflege der Geselligkeit. Unter der Leitung des Lehrers H. Lassen (Realschule) entwickelte sich das GERÄTETURNEN der Jugendlichen wieder zu einer sehr bedeutenden Sparte im Verein (zeitweilig über 200 Teilnahmen an einem Turn-Nachmittag). Frau Persson-Rogge, eine seiner Nachfolgerinnen, hat das Interesse und die Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen über viele, viele Jahre bis heute weitgehend wachhalten können.

H. Lassen war es auch, der 1972 das TRAMPOLINTUIRNEN einführte. Aus den ersten Anfängen wurde im Laufe der nächsten Jahre eine eigenständige Gruppe im Verein, die unter der zwischenzeitlichen Führung durch H. Nielsen ( seit 1980 )’ S. Jungwirth ( seit 1985 ) und den jetzigen Nachfolgern J. Lassen und U. Hansen ( seit 1987 ) auf erfolgreiche Teilnahmen an Landes- und Deutschen Meisterschaften zurückblicken kann. Ein eigener internationaler Wettkampf der Trampolinturner auf höchstem europäischem Niveau gehört jedes Jahr zu einem vielbeachteten Höhepunkt der Satruper Sportveranstaltungen.

Als nächste neue Sparte, die der Lehrer Lassen Mitte der 70er Jahre gründete, ist die BASKETBALLgruppe zu nennen. War das Basketballspiel auch zunächst nur ein kleiner Teil des Turn-Nachmittags, so entwickelte es sich bald zu einem selbständigen Lernziel, das von einer immer größer werdenden Schar begeisterter Jungen angestrebt wurde. Talent und Begeisterung sorgten in all den Jahren seit 1974 dafür, daß auch die Nachfolger von H Lassen seit Anfang der 80er Jahre genug Nachwuchs formen und ausbilden konnten, so daß heute drei Mannschaften, davon zwei Jugendteams, erfolgreich an den Punktspielen in verschiedenen Klassen teilnehmen.

Mit dem Bau der Großsporthalle im Schulzentrum 1979 konnte schließlich den gewachsenen Sportbedürffiissen in Satrup und Umgebung besser entsprochen werden. Nun war es z. B. möglich, in unserem Ort in der großen Halle HANDBALL zu spielen. So wurde die Handballsparte als Teil der Spielgemeinschaft Mittelangeln ( Satrup, Sörup, Scheersberg ) in Satrup unter der Leitung von P. Mielke und H. Lassen wieder zu neuem Leben erweckt. Auch hier wurden in den 80er und 90er Jahren großartige Erfolge erzielt, Stellvertretend dafür stehen die Namen der Auswahlspielerinnen und -spieler Silke Christiansen, Bente Muesfeldt ( aktuelle Nationalspielerinnen ) Birger Lassen und Martin Andersen.

Schon gleich nach dem 2. Weltkrieg wurde in Satrup auch Handball gespielt, Feldhandball nämlich. Zu den Männern, die damals dabei waren, gehörten als Betreuer Johs. Matzen und Hannes Stückler, als Spieler H. Dibbern, F. Andersen, H. Schischefski, Erich und Erwin Stückler
H. Berensee, Job. Persson, H. Johannsen, A. Scheffler, G. Bahr, W. Böttcher, U. Simmen, H. Podehl, II. Beck, D. u. H. Arndt, R. Erichsen, Ruhwedel, K,-W Cordsen, W. Tüxen, S. Drogies sowie die Brüder H. und O. Ciesielski. Punktspiele und Freundschaftsspiele wurden u. a. mit den Mannschaften des TSV Kappeln, STV Sörup (Landesliga), Glücksburg 09, TV Grundhof, MTV Eckernförde und den Flensburger Vereinen ausgetragen. Einige Handballfreunde werden sich sicherlich auch noch an die Neuauflage der “Schlacht bei Idstedt” erinnern: In diesem ausgesprochen heißen Spiel zweier Mannschaften, in denen es genug Hitzköpfe gab, kam es aufgrund der aufgeheizten Stimmung zu einem Spielabbruch und zu einer sich anschließenden kleineren “Rauferei”.

Auch die Damen spielten zu der Zeit begeistert Handball auf dem Großfeld. Zu ihnen gehörten u. a. Jutta Sierth, Anne Christiansen, Anita Hansen, Marion Molzen, Lizzy Eisen, Anneliese Todt, Uschi Heinze, Erna Stahnke, Uschi Rafalcyk, Inge Schnuchel, Uschi Hewig, Herta Cordsen, Käthe Fürst und die unvergeßliche Elsbeth Lüdtke ( verh. Möller ). Diese sagenhafte Mittelstürmerin warf damals 96 der 108 von ihrer Mannschaft in einer Saison erzielten Tore. Leider hörte diese Mannschaft bereits 1950 auf.

In den 60er Jahren erlebte das Handballspiel als Kleinfeldhandball der Damen unter der Leitung des Lehrers Bremer ( Realschule ) noch einmal eine Blütezeit. Zu dieser Mannschaft gehörten u.
a. Edeltraut Clausen, Hella Tjsczyk, Anita Kalischko, Antje Hansen, Gisela Witt, Angelika Weberbauer, Maren Christiansen, Ruth Hansen, Elke und Angelika Roos, Traute Ketelsen, Ruth Gebauer, Renate Juterzenka, Renate und Gunda Schuldt sowie Bettina Johannsen. Leider schlief diese Sparte dann zunächst für mehrere Jahre ein, bis sie wie o. e. Ende der 70er Jahre wiedererweckt wurde.

Eine TISCHTENNISgruppe besteht in Satrup schon seit etwa 1947. Unter äußerst ungünstigen Bedingungen versuchten u. a. Johannes und Otto Degenhardt, Ernst und Fritz Polleit im kleinen Saal des ehemaligen Bahnhofshotels zu spielen. Nach der Währungsreform wurden zunächst nur Freundschaftsspiele ausgetragen. Es war damals auch äußerst schwierig, Tischtennisbälle zu beschaffen. Zumeist klappte das nur auf dem Tauschwege. Fahrten zu anderen Vereinen wurden wie damals üblich vielfach auf dem Fahrrad durchgeführt.

In den 50er Jahren kam es zu einer gewissen Blütezeit des Tischtennissports in Satrup. Die Namen Inger Bünning (verh. Kranold ), Stahnke, Nickels, Marxen und Klaus Franck mögen daran erinnern. Auch in dieser Sparte gab es im Laufe der Jahrzehnte nach einem Hoch immer wieder einmal ein Tief. Doch aufgelöst hat sie sich nie, sondern es stets geschafft, einen neuen Aufschwung zu erreichen.

Ebenfalls mit einem kleinen Ball kämpfen die BADMINTON- Spieler, die auch seit einiger Zeit im TSV Nordamark ihre Heimat gefunden haben.

Mitte der 80er Jahre wurde aufgrund steigender Nachfrage eine JUDO- Abteilung eingerichtet, die von vornher ein großen Zulauf aus der jungen Bevölkerung hatte. Diese Sparte liegt heute leider brach, da es an kompetenten Übungsleitern fehlt. Dafür hat sich eine neue Gruppe gebildet, die in der ostasiatischen Sportart NIMJUTU unterrichtet wird. Mädchen und Jungen sind davon gleichermaßen begeistert.

Durch Bau und Eröffnung des Schwimmbades im Jahre 1955 war zunächst auch der SCHWIMMABTEILUNG ein reges Leben vergönnt. Unter der Leitung des Schwimmwartes Georg Hansen und des Übungsleiters Günter Gruhn entfaltete sich ein sehr großer Trainingsfleiß, der sich in landesweit beachtlichen Erfolgen ausdrückte. Bereits in den 70er Jahren kam es dann zu einer immer enger werdenden Zusammenarbeit mit der DLRG. Ende jenes Jahrzehnts erlebte die Schwimmabteilung im Rahmen der neuen “Schwimmgemeinschaft Satrup/Großsolt” ( seit 1976 ) eine Renaissance, die bis weit in die 80er Jahre hinein andauerte. Eng verbunden mit diesen erfolgreichen Jahren sind u, a, die Namen Bauer (Sterup), Engelhardt, Altenburg und Bohlander ( Großsolt )’ Marianne Redlefsen jun., S. Kiese1bach, G. Liebel und A. Adamsen ( Satrup ). Seit Oktober 1980 sind die Satruper Schwimmerinnen und Schwimmer ein Teil der neuen “Startgemeinschaft Angeln” ( Großsolt, Satrup, Sterup), der 1987 auch die Schwimmsparte des TSV Eintracht Eggebek beitrat.

Außer der erfolgreichen Teilnahme an Bezirks- und Landesmeisterschaften stellt der sportliche Vergleichskampf mit der leistungsstarken Schwimmgruppe des TSV Barsinghausen / Niedersachsen seit vielen Jahren einen Saisonhöhepunkt dar. Zur Zeit trainiert diese Sparte des TSV Nordmark Satrup engagiert und erfolgreich unter der Leitung des Ehepaares Adam und seinen Helferinnen und Helfern. Auch heute noch wird die SGA von ihrem langjährigen Schwimmwart Gert Petersen aus Steinbergkirche routiniert geleitet.

Eine große Domäne des Frauensports ist in den meisten Turnvereinen die GYMNASTIKABTEILUNG, so auch in Satrup. Schon in den 20er Jahren ließ der Turnwart Willi Feitner die jungen Damen Leibesübungen betreiben; wie bei den Männern waren das Faust- und das Schlagballspiel besonders beliebt. Auch die anfangs erwähnte Tambourinriege stand hoch im Kurs. In den 30er Jahren turnte eine Gruppe von Schülerinnen unter der Führung von Frl. Marie Jochimsen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1948 erstmalig wieder geturnt. Durch den Zusammenschluß beider Satruper Vereine und dank der Großzügigkeit des Vorsitzenden, Herrn H. Redlefsen, bekam der Verein eine “Medau -Lehrerin” ‚Frau Nissen. Diese machte die Gymnastik damals so populär, daß die Gruppe bald 135 Mitglieder zählte. Mehrere Nachfolgerinnen hielten das Interesse über Jahre hinweg wach, so daß nach dem Bau der sog. Mehrzweckhalle in der Schleswiger Straße zunächst die Sportlehrerin Frl. Hartmann und nach ihr Frl. Bruhns nun die Gymnastik-Damen in einer echten Turnhalle üben lassen konnten, Inzwischen haben auch hier in Satrup einige Damen aus ihrer Liebe zu diesem Sport daraus ihren Beruf gemacht. So betreut seit vielen Jahren und Jahrzehnten Frau Inger Kranold (geb. Bünning ) erfolgreich eine Gymnastikgruppe, in der sich zeigt, daß Sport nicht nur für junge Menschen attraktiv ist, sondern auch in älteren Jahren entscheidend zur Gesunderhaltung beitragen kann, Eine andere Gruppe, die neben der konventionellen Gymnastik kleine Spiele bevorzugt, wird ebenfalls seit vielen Jahren von der Sportlehrerin Christa Schablowsky geleitet.

In den 80er Jahren kam auch zu uns nach Deutschland eine Sonderform der Gymnastik aus Amerika herüber, die sogen. “AEROBIC”. Sie wurde auch in Satrup begeistert aufgenommen. So gibt es im TSV Nordmark seit gut einem Jahrzehnt eine eigenständige Aerobic-Sparte, die sich von Beginn an nicht über mangelnde Beteiligung beklagen konnte, Eine weitere Gruppe, die im wesentlichen weibliche Interessenten anspricht, übt den “ShowDance”. Erst seit wenigen Jahren wird er eifrig trainiert, und schon so manch gelungener Auftritt bei festlichen Veranstaltungen zeugt von der engagierten und erfolgreichen Arbeit in dieser Gruppe.

Zu den jüngeren Sparten des TSV zählt die “KORONARSPORT – Gruppe”. Diese besteht seit 1993 und wurde von Anfang an bis heute von dem Vereinssportlehrer W. Kalmus aus Langstedt und Dr. J. Nufer aus Satrup hervorragend betreut. Die Anzahl der Teilnehmer, die z. T. über 15 km entfernt wohnen, ist in den vergangenen Jahren von einem guten Dutzend auf über drei Dutzend in diesem Jahr angestiegen. Mit dieser Abteilung hat der Sportverein wieder einmal genau den Bedarf eines Teiles der Bevölkerung aus Satrup und der näheren und weiteren Umgebung getroffen.

Die größte und bedeutendste Sparte des Vereins TSV Nordmark Satrup wurde über fast alle Jahrzehnte von den FUSSBALLspielern gebildet
.
Schon gleich nach dem Zusammenschluß beider Satruper Vereine Ende der 40er Jahre gelang es der 1. Mannschaft, in der neuen Bezirksliga Fuß zu fassen. Dort ging es u. a. gegen so renommierte Vereine wie Flensburg 08 und Schleswig 06. Siege und Niederlagen hielten sich weitgehend die Waage. So manches Mal saßen Spieler und Schlachtenbummler nach dem Spiel zusammen – ob gewonnen oder verloren – und diskutierten und feierten auch oft genug bis in die Nacht hinein, häufig im damaligen “Angler Hof’.

Davon soll noch eine Anekdote berichten: Wenn das Spiel gewonnen war und die Stimmung besonders hohe Wellen schlug, kam es schon mal vor, daß der damalige Mannschaftsführer Gerhard Schlüter aufstand sich in Grundstellung vor dem großen Bildnis des Kaiser Wilhelm I. aufbaute, das seit der Jahrhundertwende im Schankraum hing, militärisch grüßte und fragte: “Herr Kaiser, dörm wi noch een hem?” An den Tisch zurückgekehrt, erklärte Schlüter ganz ernsthaft: ” De Kaiser hett nickt” So konnte der feuchtfröhliche Abend noch weitergehen.
Aus dieser kämpferisch starken Mannschaft, die stets einen guten Mittelplatz in der Bezirksliga halten konnte, sind noch die Namen Christiansen, Madsen, Juterzenka, Spriewald, Polleit, Sommer, Gehlhaar, Streese, Fels, Pufahl, Suletzki, Schlüter, K. Bröer, Michelsen, Bergan und die Gebrüder Kempa bekannt. Als Trainer war u. a. der Alt-Internationale Risse (ehemals HSV) tätig.

Eine weitere Anekdote aus den 50er Jahren mag diese Zeit wieder etwas deutlicher vor Augen führen: Immer wenn der 1. Vorsitzende Hans Redlefsen Zeit hatte, schaute er gern bei den Spielen der Liga-Mannschaft zu. Stets ließ er sich von seinem Fahrer Lucassen zum Sportplatz chauffieren. Wenn er allerdings dort den Eindruck gewonnen hatte, die Spieler setzten sieh nicht voll und ganz ein, wurden sie anschließend so zusammengestaucht, daß ihnen Hören und Sehen verging. Als Folge davon gab es anschließend kein gemeinsames Essen für die Mannschaft. Diese Umstände führten dazu, daß beim Spiel die Mannschaft sofort informiert wurde. Wenn der Wagen des Chefs anrollte. Das bekam H. Redlefsen aber bald heraus und schickte oft genug daraufhin nur den Wagen, wenn er selbst verhindert war. Sobald also Lucassen mit dem Auto auftauchte und ganz langsam am Fußballplatz vorbeifuhr, hieß es gleich: “De Chef kümmt!”, und die Spieler setzten sich noch mehr ein als zuvor. Wie oft es dadurch zu Punktgewinnen gekommen ist, läßt sich nicht belegen. Daß es so war, muß man wohl glauben.

Der Spielbetrieb bestand nicht nur aus Punktspielen. Es wurde u. a. auch eine Verbindung mit dem dänischen Verein Kliplev in Nordschleswig geschaffen, die viel für das gegenseitige Verstehen in der Grenzregion beigetragen hat. Ebenfalls wurden zu verschiedenen guten Zwecken einige Benefizspiele ausgetragen. Erwähnt seien davon nur die Begegnungen “Schlachter gegen Angestellte”, “Federfuchser gegen Handwerker” und “Spar – Variete gegen Altliga”.

Unvergesslich wird auch ein Poka1spiel in Sterup bleiben. Nach einem dramatischen, harten Spiel hieß es am Ende der 90 Minuten 3:3. Es hätte also eigentlich eine Verlängerung geben müssen. Als der Mannschaftsführer G. Schlüter den Schiedsrichter danach fragte, antwortete dieser – es war der leider so früh verstorbene Bezirksvorsitzende Hans Frühauf – in seinem österreichischen Dialekt: ” Schlüter, kommt überhaupt nicht in Frage! Ich bin froh, das Spiel dieser beiden heil über die Runden gebracht zu haben!” Und dabei blieb es.

Auch in den Jahren zwischen 1958 und 1971 galt die Liga-Mannschaft immer als äußerst heimstark Sie mußte aber dennoch hin und wieder zwischen der Kreis- und der Bezirksliga wechseln. Nach 1971 konnte sie sich bis heute zumindest in der Bezirksklasse halten. Dort befand sie sich nur in den Serien 1980/81 – 83/84 sowie noch einmal zehn Jahre später 92/93 und 93/94. Die meiste Zeit aber spielte sie in der Bezirksliga eine gute Rolle. Unter den Trainern Erich Schröder (1971 – 74 )‚ Wolfgang Ahlers ( 74 – 76 )‚ Holger Sohrweide ( 84 – 90) und Bodo Bastubbe (97- 99) stieg sie sogar in die Landesliga Nord auf, wo sie sich allerdings jeweils nur für ein Jahr halten konnte.

Neben der ersten Mannschaft gab es stets eine “Zweite”, eine “Dritte” und oft genug eine “Vierte’, auch die sog. “Altliga”. Diese Teams wurden gemeinsam von Nachwuchskräften und altgedienten Ligaspielern gebildet und hatten immer sehr viel Spaß am Spielen und geselligen Beisammensein. Nicht zu vergessen ist hier der Name des Satruper Sportfreundes und Betreuers Jupp Kalischko, der viele Jahre die zweite und dritte Mannschaft betreute. Besonders erwähnenswert erscheint im Zusammenhang mit der Fußbailabteilung der “legendäre” Otto Bock. Als Mannschaftsführer in früheren Jahrzehnten in der Zweiten’ und “Dritten” war er schon für seinen unermüdlichen Eifer und Einsatz bekannt. Heute kennt jeder, der mit dem Fußball im nördlichen Schleswig-Holstein zu tun hat, Otto Bock als “Mädchen für alles”, als Betreuer, als Hilfssanitäter, als Organisator und grundsätzlich als hilfsbereiten, leidenschaftlichen und treuen Anhänger der Ligarnannschaft des TSV Nordmark Satrup. Er ist als helfende Hand einfach nicht zu ersetzen.

Bereits im Jahre 1946 gab es in Satrup eine Fußball-Jugendmannschaft. Von 1946 – 1947 und 48 -49 war der spätere 1. Vorsitzende G. Schlüter Jugendwart, ihm folgten Otto Ciesielski und Ernst Polleit. Aus dieser Zeit des Jugendfußballs sind uns folgende Namen noch bekannt: H. Fehrmann, K. Bröer, W. Neitzel, “Schimmer” Hansen, Westphal I u. II, R. Garz, R. Nedel, N. Suletzki, Spiesswinkel, H. Markus und W. Mandel.

Von 1947 bis 48 und 1961 bis 91 hatte “Heine’ Hansen (s. Fußball-Damen) auch den Posten des Jugendwartes der Fußballabteilung inne; quasi nebenbei trainierte und betreute er ständig mehrere Mannschaften; Fußball war sein Leben in der Freizeit. Sein Nachfolger ist bis heute K, H. Dechow. In der Serie 1964/65 wurde Satrups Jugend A Kreismeister und Pokalsieger, im folgenden Jahr stieg sie als erneuter Meister in die Bezirksklasse auf. 1966 erreichte die Fußball-Jugendabteilung zahlenmäßig mit 101 Aktiven den bis dato höchsten Stand. Auch in den folgenden Jahren zeigte sich, daß in dieser Jugendarbteilung fast immer sehr gute Arbeit geleistet wurde. In den 90er Jahren wurde nun in Zusammenarbeit mit der Jugendabteilung des TSV Großsoit – Freienwill leistungsmäßig ein nie erhoffter Höhepunkt erreicht worden. Die Jugend A spielte in der höchsten schleswig – holsteinische Jugendklasse – der Verbandsliga -; die Jugend B, die auch dort spielte, ist 1999 ( Vizeverbandsligameister) nur ganz knapp am Aufstieg in die Regionalliga (höchste deutsche Jugendklasse) gescheitert; die übrigen Jugendmannschaften belegten gute bis sehr gute Plätze in ihren Spielklassen.

Einen nicht geringen Anteil am Aufschwung dieser Abteilung haben die Satruper Unternehmer, die auf mannigfaltige Weise die Jugend des TSV Nordmark unterstützen. Deutlich sichtbar für alle wird diese Unterstützung am Jugendbus, der mit 25 Werbeträgern beklebt seit Mai 1996 für den Verein im Einsatz ist. Hier zeigt sich einmal mehr die enge Verbundenheit der Satruper Unternehmer mit dem TSV Nordmark Satrup, die genau so wichtig ist wie die gute Zusammenarbeit mit Gemeinde und Amt Satrup. So bestehen zumindest in diesem Bereich in und um Satrup fast ideale Bedingungen.

Aus der großen Anzahl der Sparten im Verein kann man deutlich ablesen, daß der Wunsch der sich 1948 zusammenschließenden Vereine, nämlich den Menschen im Raum Satrup ein möglichst breites Sport-Spektrum anzubieten, wohl in Erfüllung gegangen ist, Hierzu paßt auch ein kurzer Absatz aus der Festschrift des TSV Nordmark Satrup von 1921 e. V. zum 50jährigen Jubiläum im Jahre 1971:

Ganz gleich, in welcher Sportart sich die Jugend betätigt, wesentlich ist, daß unsere Jugend überhaupt Sport treibt. Die Voraussetzungen zu schaffen und ihnen Freude am Sport zu vermitteln wird immer ein besonderes Anliegen unseres Vereins sein.”

SPARTEN
Aerobic – Badminton – Basketball – Faustball – Fußball – Gymnastik – Handball – Koronarsport – Leichtathletik – Nimjutou – Schwimmen – Tischtennis – Trampolin – Turnen – Volleyball – Volks- und Radwandern

MITGLIEDERZAHLEN
Kurz nach der Gründung im Jahre 1921 hatte der Sportverein bereits eben über 100 Mitglieder aufzuweisen. So viele Mitglieder gab es auch nach dem II. Weltkrieg im Jahre 1949. Die Mitgliederzahl 500 wurde 1987 überschritten, die magische Zahl 1000 im November 1998 erreicht.

Die bisherigen ERSTEN VORSITZENDEN
1921 – 1923 Andreas Johannsen
1923 – 1928 Karl Drenckhahn
1928 – 1945 Alfred Blankenburg
1945 – 1948 Otto Klingohr
1948 – 1959 Hans Redlefsen
1959 – 1960 Paul Wetzel
1960 – 1974 Gerhard Schlüter
1974 – 1997 Klaus Redlefsen
1997 – 2000 Edmund Sass
2000 – 2001 Nico Möller
2001 – __ Uwe Callsen

Quelle: Chronik von Holger Lassen